Zahnfleischtransplantation

Das sichtbare Erscheinungsbild der Zahnwurzeln oder der unteren Teile der Zähne, an denen die Zähne von außen befestigt werden, wird als Zahnfleischrückbildung bezeichnet. Bei der Zahnfleischrezession bilden sich zwischen den Zähnen und dem Zahnfleisch der Patienten leere Vesikel, sogenannte Taschen. In diesem leeren Bereich wird die Beteiligung von Bakterien und Mikroben erleichtert. Dies kann zu unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen führen.

Ursachen für Zahnfleischrückgang

Parodontalerkrankungen, genetische Faktoren, falsches und hartes Zähneputzen, unzureichende Mund- und Zahnpflege, hormonelle Veränderungen, Zusammenpressen der Zähne, Zähneknirschen, Druck auf die Zähne, Verwendung von Tabak- und Folgeprodukten, Durchstechen der Lippen oder der Zunge sind die Faktoren, die zu einer Zahnfleischrezession führen.

Symptome eines Zahnfleischrückgangs

Das wichtigste Symptom des Zahnfleischrückgangs ist die Empfindlichkeit. Blutungen, Zähne, die länger als normal erscheinen, Rötungen oder Schwellungen des Zahnfleisches in Verbindung mit dieser Empfindlichkeit der Zähne deuten auf einen Zahnfleischrückgang hin. Die Zahnfleischrezession kann heimtückisch voranschreiten und die Behandlung erschweren. Aus diesem Grund sind regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen sehr wichtig.

Wie wird die Zahnfleischtransplantation durchgeführt?

Die Behandlungsmethode kann je nach dem Problem, das als Folge der Zahnfleischrezession und der Höhe der Rezession auftritt, variieren. Wenn es Karies auf der Zahn- oder Wurzeloberfläche gibt, wird zuerst deren Behandlung (Füllung, Kanal, Beschichtung) durchgeführt.

Wenn es eine Sensibilitätsbeschwerde im Zahn gibt, werden desensibilisierende Behandlungen angewendet. Ist das fehlende Zahnfleischgewebe zu weit fortgeschritten, wird das fehlende Gewebe operativ mit einem Zahnfleischtransplantat (Zahnfleischtransplantat) vervollständigt.

Bei der als Gingivatransplantation oder Gingivatransplantation bezeichneten Methode wird ein Transplantatstück aus dem Gaumen des Patienten entfernt und in den Bereich mit Zahnfleischrückgang transplantiert. Die Pfropfung kann auch dadurch erfolgen, dass das intakte Gewebe angrenzend an das extrahierte Zahnfleisch verschoben wird, um diesen Bereich abzudecken.

Zusätzlich zu all diesen Methoden können künstlich entwickelte Transplantate verwendet werden, um den Zahnfleischvertiefungsbereich zu verschließen. Die richtige Diagnose, welche Methode zu verwenden ist, wird bestimmen. Andererseits gibt es Stellen, an denen der Einsatz von künstlichen Transplantaten begrenzt ist. Die Transplantation des eigenen Gewebes führt nach Möglichkeit immer zu besseren Ergebnissen.

Da die Zahnfleischtransplantation unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird, treten während des Eingriffs keine Schmerzen auf. Danach ist es normal, Schmerzen zu sehen. Durch eine Zahnfleischtransplantation (Gum Graft) kann eine offene Wunde im Gaumen verbleiben. Der offene Wundbereich kann für 3-4 Tage Unbehagen verursachen. Mit den vor der Operation vorbereiteten Pflastern wird der Prozess jedoch angenehmer.

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